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Samstag, 22. Oktober 2011

nature

Dieser Tage wurde mein Laboralltag durch diese Anzeige im nature journal erhellt. Und wieder einmal erstaunte mich meine Fähigkeit, ein beliebiges Tier, nett fotografiert, “voll süß“ zu finden... Dafür bin ich genauso bekannt und berüchtigt, wie für mein leises “Oh, schau mal, der Michi“. Dazu aber an anderer Stelle mehr...


Sonntag, 16. Oktober 2011

Skulpturengarten Köln

Ich habe heute einen schönen Herbstnachmittag mit einer guten Freundin in Köln verbracht und kann die Bilder dazu einfach nicht für mich behalten... ;-)

Jorge Pardo "Tomatensuppe"

Ulrich Rückriem (Ohne Titel)

Barry Flanagan "Large Mirror Nijinski"

Olaf Holzapfel "Interesse an allerlei Formen
von Datenumwandlung"

Dan Graham "Greek Cross Labyrinth"

Sou Fujimoto "Garden Gallery"
Hubert Kiecol "Rheinwein"

Mauro Staccioli (Ohne Titel)


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Liebermanns Garten

Eigentlich wollte ich letzten Sonntag in die Liebermann Ausstellung in der Bundeskunsthallte. Impressionismus ist ja schon immer meine Lieblingsmalerei gewesen und außerdem schwärmten auch alle, die drin waren, von Liebermann. Die Ausstellung war eigentlich schon vorbei, aber wurde verlängert, stand auf allen Plakaten. Leider war das nicht ganz richtig, nur der Garten auf dem Dach der Bundeskunsthalle, der dem Liebermannschen in Berlin nachempfunden war, war noch offen. Die Enttäuschung war groß, aber am Ende siegte der besser-als-nichts-Gedanke. Also ab in den Fahrstuhl und aufs Dach gefahren. Alles war sehr bunt, sehr lebendig, sehr klein. Der Ausblick auf die umliegenden Teile der Stadt war spannend. Und es gab eine Bienenzucht. die war sehr witzig. Ganz schöne Luxusbienen sind das, denen man die Wiese direkt vors Haus pflanzt.
Der mich begleitende Engländer fand übrigens den Rasen zu lang und die Bewässerungsrohre nicht gut getarnt, aber damit hatte er auch voll Recht. 








Dienstag, 19. Juli 2011

Λίγο κρασί, λίγο θάλασσα

"Ein wenig Wein, ein wenig Meer" so lautet der klangvolle Name meines Lieblingsrestaurants in Heraklion. Das ganze ist ein bisschen irreführend, denn wenn wir dort eines genossen haben, dann war es viel (kalten Rot)wein und viel Meer(esfrüchte). Es liegt direkt am Hafen mit Ausblick auf die venezianische Festung Koules und ich habe ausnahmslos alle meine Besucher dort hin gebracht. Alle fanden es sehr gut! :-) 
Im Gegensatz zu den üblichen griechischen Tavernen erinnerte der Service mehr an ein mitteleuropäisches Restaurant. Die Kellner sind schnell, sie rennen förmlich, es ist zu jeder Abendstunde voll, nicht erst ab zehn Uhr, deswegen sollte man reservieren und trotz der Lage am Hafen sind die meisten Gäste Griechen. 
Lieblingsgetränk: wie schon erwähnt, der kalte offene Rotwein
Lieblingsspeise: überbackene Shrimps mit Saganaki,  Miesmuscheln in Tomatensoße, Meeresfrüchterisotto
Dessert: aufs Haus kommen warme Loukoumathes mit Sirup und Vanilleeis und frische Früchte
auch aufs Haus --> Raki, wie überall hier, aber das ist einer der besseren

Jetzt folgen noch ein paar Bilder zum Neidischwerden ;-). Achja, und was man hier nicht essen sollte, sind die Fleischgerichte, die sind nicht so berühmt, aber deswegen ist es ja auch ein Seafoodrestaurant.

Miesmuscheln in Tomaten-Käse-Soße (Foto geklaut bei Kristin Kretschmann)

Gegrillter Oktopus + Tintenfisch (Foto geklaut bei Kristin Kretschmann)

Dessert: Loukoumathes mit Eis (Foto geklaut bei Kristin Kretschmann)

lecker wars... (Foto geklaut bei Friederike Hippenstiel)

nochmal Desert (Foto geklaut bei Friederike Hippenstiel)

RAKI (Foto geklaut bei Friederike Hippenstiel)

PS: Danach landeten wir meist im Jailhouse...

Sonntag, 17. Juli 2011

I´ll meet you at the Jailhouse

Eine Woche noch, dann ist es vorüber, dann lasse ich Heraklion hinter mir und Bonn hat mich wieder. Ich kann jedoch nicht gehen, ohne noch etwas von meinen Lieblingsplätzen hier zu schreiben. Fangen wir mit der Abendunterhaltung an. Mindestens einmal wöchentlich verbrachte ich die Nacht im Jailhouse. Der Laden ist klein, meistens zu leer (leider) und sieht aus wie ein Kellergewölbe, ist aber ebenerdig. Ich liebe die Details in der Einrichtung, die vielen Postkarten, die am Eingang hängen und aus verschiedenen Ländern stammen, das Mötorheadschild, das Jägermeisterwandtattoo, die gut sortierte Bar (ich sag nur Four Roses) und die Musik dort. 



Wo ich mir die Bilder so ansehe, vielleicht gefällt es mir auch nur wegen der vielen deutschen Elemente... ;-)
Was ab unabstreitbar gut und nicht deutsch ist, ist die Musik, vorrangig Rockmusik, alte Musik, Musik als stamme sie aus einem Tarantinofilm, was sie auch öfters tut. Als typischer Smartphonebesitzer und Shazamliebhaber, habe ich ganze Playlists aus dem Jailhouse. Hier ein kleiner Eindruck:


15.07. - 0407 The Who - Baba O´Riley
19.05. - 2343 Iggy Pop - The Passenger
17.03. - 0648 Aerosmith - Dream On
15.07. - 0345 Cream - White Room
15.07. - 0255 Journey - Don´t Stop Believing

Die folgenden Bilder stammen alle von der Facebookseite des Jailhouse.



Dienstag, 28. Juni 2011

Schon wieder ein Fotowettbewerb

Es ist so wie immer, wenn man lernen muss - man findet eine andere tolle Beschäftigung. Nikon hat einen Fotowettbewerb ausgeschrieben und ich habe den Vormittag damit vertrödelt, Bilder zu schauen, zu voten und natürlich hochzuladen.

Zunächst hier einmal mein Lieblingsbild einer Freundin:

http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/116088

Und jetzt noch meine Einsendungen:

in Matala, 03/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/116686
in Heraklion, beim Spiel OFI-Pas Giannina, 05/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/119002
in Heraklion, Poros, 05/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/119047
in Erfurt, 04/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/116744
in Malia, 06/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/119034
in Elafonissis, 05/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/119070
in Federath, 05/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/116720
in Heraklion, 03/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/118988
in Chania, 03/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/116764
in der Samaria-Schlucht, 05/2011, http://www.ichbin.nikonwelt.at/galerie/beitrag/119022

Dienstag, 14. Juni 2011

Hippie Festival in Matala

Ich auf einer Hippie-Reunion? Nackte Leute? Freie Liebe? Lange Haare? Am Strand schlafen? ICH??? Bloß nicht, hätte ich vor einer Woche geantwortet. Aber was soll man tun. Heraklion war am Wochenende wie ausgestorben und wahrlich ALLE meine Freunde und Bekannten hier zog es nach Matala. Dort in einer kleinen Bucht lebten in den 60er und 70er Jahren Hippies in Höhlen am Strand. Und letztes Wochenende gab es dort ein Festival. Die "Höhlenbewohner" von damals luden die ganze Welt dazu ein, mit ihnen ein Revival zu feiern. 

das Plakat stammt von www.radio-kreta.de
Nachdem die Party und der Raki des Freitagabends irgendwie ausgeschlafen waren, entschieden wir uns recht spontan und uns Samstag Mittag auf den Weg  nach Matala zu machen. Auf der Suche nach einem Mietwagen, den es fast nicht mehr gab, trafen wir noch weitere Freunde und machten uns zu acht mit zwei  Autos auf den Weg. Ich wurde leicht belächelt mit meiner riesigen Lidltasche, die ungefähr alles enthielt, Bücher, Sonnencreme, 2 Bikinis, Handtuch, Decke, Pullover nur keine lange Hose. Und endlich angekommen, waren wir erst einmal sichtlich überrascht. Parkeinweiser? Das habe ich auf Kreta noch nie gesehen. Es schien alles echt geordnet zu verlaufen. Es gab Programmzettel, Rotes Kreuz und Zuckerwatte - was war hier los? Die Lösung liegt nahe. Die DEUTSCHEN Hippies von damals haben das ganze organisiert. Das wurde uns spätestens dann klar, als uns bei der Eröffnungsrede ein "zenk ju weri matsch for jor komming. we arr all ze frents of matala." entgegenflog. Ein deutscher Organisator. Aus irgendwelchen Gründen beruhigte mich das. 

Zuckerwatte - unglaublich!!

Flower Power Bus

Ich hatte auch mehr Leute erwartet, gedacht, man könnte am Strand kaum gehen, geschweige denn einen Platz zum sitzen finden, aber dass das nicht so war, war ja umso besser. 



Wir fanden ein hübsches Plätzchen unter ein paar Bäumen, aßen "traditionelles" Souvlaki Pita, besorgten uns einen Biervorrat im Supermarkt am Strand, der nichtmal den halben Abend reichen sollte und dann ab vor die Bühne. Die Livemusik war gut, nur zu kurz (bis 3Uhr, glaube ich). Wir trafen viele andere Studenten aus Heraklion, hatten Spaß, feierten, tanzten und ein paar "echte" Hippies haben wir auch gesehen. :-)

Bühne. Im Hintergrund die Höhlen.

PEACE

Einzig nachts wurde es echt kalt. Insbesondere, wenn man, so wie ich, nur ein Sommerkleidchen mithatte. Aber eng aneinander gekuschelt hinter den Bäumen windgeschützt, konnte man dann doch irgendwie schlafen. Den zweiten Tag verbrachten wir am Strand, so als wäre es ein normaler Sonntag Nachmittag irgendwo auf Kreta, abgesehen von der Tatsache, das eine Bühne am Strand herum stand. 

Sonntag Nachmittag - lustige Hippietänze
 
Von freier Liebe und nackten Leute habe ich nichts gesehen. Trotzdem habe ich mir versucht vorzustellen, wie das so war, in Matala in einer Höhle zu leben. So richtig frei, ganz ohne Pflichten, direkt am Meer, jeden Abend Gyros-Pita, irgendeiner macht Musik und alle stimmen ein... Klingt gar nicht so schlecht.
Spätestens unter der Dusche zurück in Heraklion verwarf ich jedoch die Idee, ich hätte Hippie sein können.
Alles in allem war es ein lustiges Wochenende, was mir gezeigt hat, wie viele tolle Leute ich hier schon kennengelernt habe, dass ich gerade auf einer Mittelmeerinsel direkt am Meer lebe und dass ich die letzten Wochen hier noch richtig genießen werde. 
Zenk ju for jor ättenschonn!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Frühling auf Kreta

Zugegebenermaßen, heute regnet es. Gestern auch schon. Aber eigentlich hatte der Mai bisher unwahrscheinlich viel Farbe zu bieten und die hübschesten Blüten hier möchte ich einmal kurz mit euch teilen!